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Informationstag zum Mathematik-Studium am 24. Januar an der Universität Jena

[Friedrich Schiller Universität]

„Die meisten unserer Absolventen haben bei Abschluss ihres Mathematik-Studiums einen Job in Aussicht oder den Arbeitsvertrag schon in der Tasche“, sagt der Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Dr. Wilhelm Rossak. Für wen ein Mathematik-Studium das Richtige ist und welche Voraussetzungen man dafür mitbringen sollte, können Schüler am 24. Januar beim „Mathematik-Info-Tag“ an der Universität Jena herausfinden.

Die Fakultät für Mathematik und Informatik veranstaltet den Informationstag für Schüler und bietet damit eine Orientierungshilfe für ein künftiges Studium an. Im Vordergrund stehen die individuelle Information und Beratung zu den Studiengängen Mathematik, Wirtschaftsmathematik und Lehramt Mathematik für Gymnasium und für Regelschule.

Ab 10 Uhr sind Schüler, Eltern und Lehrer sowie alle Interessierten in den Uni-Campus (Carl-Zeiß-Str. 3, Hörsäle 4 und 5) eingeladen. Nach mathematischen Kurzvorträgen, unter anderem zum Thema „Unendliche Chancen: Mathematik in der Wirtschaft“, wird ein Podiumsgespräch über Studium und Berufspraxis von Mathematikern stattfinden. Beim Imbiss und einem Rundgang durch die Fakultät gibt es vielfältige Gelegenheiten, mit Professoren, Studienberatern, Studenten und Absolventen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Eindrücke zu gewinnen. Weitere Informationen sind im Internet zu finden.

„Gerade an Lehrerinnen und Lehrern im Fach Mathematik, sowohl für Gymnasien als auch für Regelschulen, besteht ein sehr großer Bedarf“, unterstreicht Prof. Rossak. Aber auch in anderen Berufszweigen haben sich die Einsatzmöglichkeiten für Mathematiker in den letzten zwei Jahrzehnten vervielfacht. Ob produzierendes Gewerbe, Logistik- oder Kommunikationsbranche, Luft- und Raumfahrt, Sozialwissenschaften oder Finanz- und Versicherungsgewerbe – überall sind Fachleute mit der Schlüsselqualifikation Mathematik gefragt. Wer durch die Wahl von Ergänzungsfächern bereits während des Studiums passende Zusatzqualifikationen erwirbt, erhöht seine Chancen für diese Branchen. Diese Möglichkeit haben die Studierenden zum Beispiel in den Fächern Informatik und Betriebswirtschaft. Ein eigener Studiengang Wirtschaftsinformatik wird an der Universität Jena ebenfalls angeboten.

Dass der Arbeitsmarkt für Mathematiker stabil und günstig ist, bestätigen die Veröffentlichungen der Bundesagentur für Arbeit und Stimmen aus der Wirtschaft. So sagt Dr. Georg Elsner von der Jenaer Firma ORISA: „Wer Mathematik als Studienfach wählt, hat auch später im Berufsleben die Wahl.“ 


Kommentieren (0 vorhanden) | Lesezeichen | 12. Januar 2009, 11:37




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