[Theaterhaus]
Am Samstag, 10.01. gibt es im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch, bei dem die ehemalige, 90 Jahre alte Sängerin und Schauspielerin Gitta Krohn und ihr Mann, der ehemalige Inspizient Rudolf Wallack (86 Jahre) zu Gast sind. Beide wohnen im Wohn- und Pflegeheim für Bühnenangehörige »Marie-Seebach-Stiftung« in Weimar und sind in Vorbereitung der Inszenierung »Memento« vom Regieteam um Tomas Schweigen zu Themen wie Theater, Tod, Vergänglichkeit, Vergessen, ewiges Leben befragt worden. Teile dieser Interviews sind via Video in die Inszenierung einbezogen worden.
Wie gelungen das ist, beschreibt die TLZ: »Die beiden streiten voller Humor und Esprit über einen Auftritt von Johannes Heesters in Jena und ihre eigene Bühnenarbeit aus vergangenen Tagen. Memento mori – akzeptiert eure Sterblichkeit! könnte letztendlich die Botschaft lauten, obgleich der Theaterabend kein Ende nimmt. Die Zuschauer werden aufgefordert die Vorstellung zu verlassen, während sie weiter und weiter geht, so lange, wie sich die großartigen Alten an ihre Bühnenabenteuer erinnern«.
Gitta Krohn und Rudolf Wallack waren übrigens schon in Inszenierungen des Theaterhauses zu sehen. Er in »Papirossy-Bjelomor-Kanal« in der Regie von Sven Schlötcke und sie in »Woyzeck«, Regie Claudia Bauer.
Die Gesprächsleitung hat Martin Wigger, Dramaturg der Inszenierung.
Kartentelefon: 03641/886944
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