[Friedrich Schiller Universität]
Jena. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bleibt weiterhin ein begehrter Studienort. Dies beweist die vorläufige Studierendenstatistik zum Sommersemester 2009, deren Daten trotz des demographischen Wandels in den neuen Ländern in etwa den Zahlen des Vorjahres entsprechen. Danach erwartet Thüringens größte Hochschule 19.109 Studierende zum Start der am Dienstag (14.04.) beginnenden Vorlesungszeit. Rund 57 % von ihnen sind weiblich, etwa 6 % kommen aus dem Ausland und über 13 % – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr – aus den alten Bundesländern.
483 der Studierenden sind Erstsemester. Diese Anzahl fällt so gering aus, weil die Friedrich-Schiller-Universität im Sommersemester in deutlich weniger Studiengängen als bislang immatrikuliert hat. Die Hauptimmatrikulation wird künftig zum Wintersemester erfolgen, wenn die Jenaer Universität in über 130 Studiengänge und -fächer einschreibt. „Ich bin optimistisch, dass die Friedrich-Schiller-Universität ihre führende Stellung und den Ruf als attraktiver Standort behaupten wird“, sagt Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke.
Die aktuelle Statistik zeigt auch, dass es noch eine starke Nachfrage bei den Diplom-Studiengängen gibt. So lagen die Einschreibungen für den Diplom-Studiengang Geowissenschaften, der letztmalig vor der Umstellung auf Bachelor angeboten wird, doppelt so hoch wie vor einem Jahr, beim Theologie-Diplom lag die Nachfrage um 50 % höher.
„Der Übergang zu Bachelor und Master scheint bei uns weiterhin ohne Einbruch der Studentenzahlen zu verlaufen, wie die Einschreibungen beim Bachelor-Studiengang Physik beweisen“, sagt Studiendezernentin PD Dr. Eva Schmitt-Rodermund. Für die derzeit 21 Master-Studiengänge der Friedrich-Schiller-Universität kann man sich noch bis zum 24. April einschreiben, daher wird sich die Studierendenzahl in den nächsten Wochen noch geringfügig verändern.
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