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23,2 Mio. Euro aus Konjunkturprogramm II allein für Wissenschaftsstandort Jena

[CDU Jena]

MdL Seela: Der größte Brocken der Mittel geht nach Jena

Jena. Etwas mehr als die Hälfte der vom Kultusministerium für Bildung bereit gestellten Mittel aus dem Konjunkturprogramm II werde in den Wissenschaftsstandort Jena fließen, resümiert der Jenaer Landtagsabgeordnete Reyk Seela (CDU) zufrieden das jetzt vorliegende Verhandlungsergebnis über die Vergabe der Konjunkturmittel. Von den insgesamt 43,6 Mio. Euro erhalte die Friedrich-Schiller-Universität 8,4 Mio. Euro u.a. für Gebäudesanierungen bei der Laserphysik am Fröbelstieg und der Physik am Helmholtzweg sowie für die Aufstellung von Laborcontainern und die Anschaffung von Forschungsgeräten. Weitere 8 Mio. Euro bekomme das Universitätsklinikum für den Umbau, Sanierungsmaßnahmen sowie die Schaffung von zusätzlichen Forschungsflächen zum Beispiel bei den Instituten für Biochemie, Anatomie I oder dem Institut für Versuchstierkunde in der Dornburger Straße. Darüber hinaus dürfte sich auch die Forschungseinrichtung IPHT auf dem Beutenberg auf zusätzliche 6,8 Mio. Euro für einen Neubau freuen, wo ein Baubeginn bereits im Herbst dieses Jahres möglich sein könnte, so Seela.

Unabhängig von diesen zusätzlichen Konjunkturmitteln könne die FSU Jena bis 2011 mit einem Zuwachs an Forschungsflächen in Höhe von 5.520 m² mit einem Bauvolumen von 35,6 Mio. Euro fest rechnen, versichert Seela. Gegenwärtig werde für die Hochschule ein Laborgebäude für das Institut für anorganische und analytische Chemie mit Gesamtkosten von 23 Mio. Euro mit einer Hauptnutzfläche von 3.420 m² errichtet, welches 2011 fertig gestellt sein wird. Der Neubau eines Zentrums für angewandte Forschung am Max-Wien-Platz mit einer Hauptnutzfläche von rund 2.100 m² und Gesamtkosten von ungefähr 12,6 Mio. Euro befindet sich in Planung und könnte voraussichtlich ebenfalls 2011 fertig gebaut sein. Und schließlich werde laut Seela derzeit auch noch der Antrag für einen Neubau des Forschungszentrums „Abbe Center of Photonics“ mit einer Nutzfläche von 2.590 m² und einem Kostenumfang in Höhe von 23,6 Mio. Euro geprüft.

Diese Investitionen betrachte der CDU-Hochschulpolitiker Seela als eine wichtige und politisch notwendige Voraussetzung für ausgezeichnete Forschung und Lehre am Hochschul- und Wissenschaftsstandort Jena auch in Zukunft.


Kommentieren (0 vorhanden) | Lesezeichen | 29. März 2009, 15:56




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