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Jenaer Universitätsrat traf sich zu seiner ersten Sitzung 2009

[Friedrich Schiller Universität]

Jena. Zu Beginn seiner ersten Sitzung im Jahr 2009 zeigte sich der Jenaer Universitätsrat erfreut über die Entsendung eines studentischen Vertreters durch den Studierendenrat der Universität. Die Mitglieder des Rats hießen Sven Thalmann herzlich willkommen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Studenten der Altertumswissenschaften, der bereits als Senator studentische Interessen vertreten hat.

Der Universitätsrat nahm – wie im Thüringer Hochschulgesetz vorgeschrieben – den Jahresbericht des Rektorats entgegen. Er gibt einen Überblick der erbrachten Leistungen und erzielten Ergebnisse der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Jubiläumsjahr 2008 und dient zugleich als Grundlage für die weiteren strategischen Beratungen des Universitätsrats.

Neuerlich besorgt zeigte sich der Universitätsrat angesichts des großen Nachholbedarfs über die geringen Mittel, die der Universität insbesondere für Instandhaltungen und Sanierungen, aber auch für dringende Neubauten zur Verfügung stehen. „Die bauliche Entwicklung ist derzeit die Achillesferse der Universität. Wenn in diesem Bereich nicht mehr geschieht, werden die Gesamtziele der Universität nicht erreichbar sein“, betonte der Vorsitzende Prof. Dr. Bernhard Vogel. In diesem Zusammenhang begrüßte der Universitätsrat zwar die Einbeziehung der Universität in das Konjunkturpakt der Bundesregierung, bedauerte aber zugleich den geringen Umfang der für die Universität bereitstehenden Mittel. Das Baugeschehen habe vor allem vor dem Hintergrund immer erfolgreicherer Drittmitteleinwerbung existenzielle Bedeutung für die Attraktivität des Forschungsstandortes Jena. Daher wird der Rat die Bauentwicklung der Universität auch künftig mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen.

Mit hohen Kosten verbunden war für die Universität die Umsetzung des Bologna-Prozesses, erläuterte Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke. Aber sie sei aus eigenen Mitteln und mit enormem Kraftaufwand erfolgreich bewältigt worden. Einen Abschluss der Akkreditierung der neuen Studiengänge erwartet der Rektor im Sommersemester 2010.

Zufrieden zeigte sich der Universitätsrat über die erfolgreiche Teilnahme der Universität im best-practice Club „Familie in der Hochschule“, der die besondere Familienfreundlichkeit der Friedrich- Schiller-Universität beweist.
Bereits am Abend vor der Sitzung informierte der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Klaus Benndorf, den Universitätsrat in den traditionsreichen Räumen des Accouchierhauses über die aktuellen Entwicklungen der Jenaer Universitätsmedizin.


Kommentieren (0 vorhanden) | Lesezeichen | 25. März 2009, 14:28




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