[TuS Jena]
Ein spannendes Saisonfinale steht bevor! Am vergangenen Wochenende gelang es den Jenaer Youngstern erstmals seit fast zwei Spielzeiten wieder, auf einen Playoff-Platz (also mindestens Rang 4) zu klettern. Dieses Wettrennen mit den gegnerischen Teams hatte man in der vergangenen Saison, damals noch im Nordosten spielend, nicht für sich entscheiden können und auch diese Spielzeit in der Division Mitte bis zum 13.Spieltag gebraucht, um endlich auf dem „Platz der Träume“ angekommen zu sein. Zwar ist dies aufgrund des noch ausstehenden letzten Spieltages und des Funwkerker-Fernduells mit den Frankfurtern auch nur eine Momentaufnahme, aber es ist auf jeden Fall Zeugnis nimmer müden Einsatzes und Belohnung der zielstrebigen Hartnäckigkeit, mit der die Jenaer Youngster in den letzten Wochen 5 von 6 Partien gewinnen konnten und sich damit in der Tabelle nach vorn kämpften. Doch es ist zunächst eben nur eine Momentaufnahme…
Was jetzt kommt ist nix für schwache Nerven, sondern sind Spiele und Wochenenden, auf die es sich lohnt, eine ganze Saison hinzuarbeiten. Die Ausgangslage ist klar: Die Funkerker liegen punktgleich mit der Eintracht aus Frankfurt, und bei exakt ausgeglichenem direkten Vergleich halten die Jungs um Kapitän Gregor Blossey den winzigen Vorteil der besseren Korbdifferenz (plus 12) in ihren Händen. Damit ist vor dem letzten Spieltag alles offen. Eine Jenaer Niederlage (bei gleichzeitiger Frankfurter Niederlage) könnte genau so trotzdem zur Playoff-Qualifikation reichen wie ein Sieg (bei gleichzeitigem höherem Frankfurter Sieg) zu wenig sein kann.
Die Gegner? Die Funkwerk Junior Baskets stehen vor der knüppelharten Aufgabe, diesen Sonntag ab 14:00 Uhr (als vorgezogene Partie) beim TBB Trier die vielleicht beste Centergarde Deutschlands bändigen zu dürfen. Mit Maik Zirbes (2.08 m und 120 kg) haben die TBB Juniors einen National- und Ausnahmespieler in ihren Reihen, doch dazu mit Kilian Dietz (2.02 m und 106 kg) und Christian M’Baidanoum (2.02 m und 116 kg) weitere Spieler mit Gardemaßen vorzuweisen. Für die Trierer geht es auch noch um Einiges, nämlich im Ringen mit Breitengüßbach und Gießen um Platz 1-3. Das kann für die Playoffs ein ganz gewichtiger Unterschied sein, gegen welches Team der Division Süd man beginnen darf. Erstaunlich, dass die Funkwerk Junior Baskets Jena das bisher einzige Team waren dem es gelang, Trier zu schlagen, wenn diese mit Maik Zirbes antraten. 62:56 gewannen die Funkwerker ein Hinspiel, das schon Einiges an Kampf und Dramatik zu bieten hatte – und nicht anders wird es am kommenden Sonntag werden… Sicher ist, dass sich die Jenaer Jungs mit großem Einsatz dem Favoriten Trier stellen werden, um im Fernduell mit Eintracht Frankfurt (die spielen eine Woche später zu Hause gegen die Franken Hexer aus Nürnberg und sind da trotz ihrer zuletzt langen Durststrecke Favorit) ein ordentliches Zeichen nach Hessen zu senden!
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