[TuS Jena]
TuS Jena Burgaupark Ladybaskets – Osnabrücker SC Panthers
So 08.02.2009, 16.00 Uhr, Sporthalle Lobeda West
Am kommenden Sonntag empfangen die TuS Jena Burgaupark Ladybaskets die Osnabrücker SC Panthers zum Spiel in der 2. Damen Basketball Bundesliga (Staffel Nord). Mit dem erneuten Spiel „Zweiter gegen Dritter“ steht wieder ein Spitzenspiel bevor, jedoch stehen die Vorzeichen erneut kritisch für das Team aus Jena. Während der Woche musste zunächst Niederlage vom letzten Wochenende verarbeitet werden. Hinzu kommen nach wie vor Erkrankungen und Blessuren: Jenny Menz und Laura Masek sind mit Infekten nicht voll belastbar, Frauke Till trainierte wieder eingeschränkt diese Woche.
Man tut sich momentan schwer bei den BURGAUPARK Ladybaskets, an die Erfolge aus 2008 anzuknüpfen. Konnte man sich in Bonn gerade noch über die Zeit retten, wurde diese in den letzten beiden Spielen zu lang für einen Jenaer Erfolg. So war die Lücke, die die Finger- OP von Franziska Wenzel hinterlassen hat, für die Gegner nicht zu übersehen. Dabei besitzt man trotz allem noch reichlich spielerisches Potenzial, um den Ligagegnern Paroli zu bieten. Mit ein wenig Glück hätte man die Klippen aus Wedel und Hagen fast noch umschifft, wäre man nicht zum Spielende dann doch untergegangen.
So hat man keinen Grund, schadenfroh zum SC Rist zu schauen, die am letzten Wochenende in Osnabrück beim 70:106 ihrerseits Schiffbruck erlitten. Erst recht nicht, da eben jener OSC Osnabrück am Sonntag in Jena gastiert und seinen nun errungenen zweiten Tabellenplatz mit allen Mitteln verteidigen möchte. Diese Mittel sind auch nicht schlecht. Neben der erstligaerfahrenen Jessica Höötmann agieren mit Katie Snodgrass und Marie Clark zwei US- Amerikanerinnen, die letzte Woche mit zusammen 61 Punkten zeigten, warum sie für die Niedersachsen verpflichtet wurden. Aber gerade Höötmann wird sich nur ungern an das Hinspiel gegen Jena erinnern, was ihr Team zwar knapp gewinnen konnte, sie selbst aber nur 2 Punkte erzielte. Auch letztes Jahr hielten die TuS- Damen die Partie an der Saale lange offen, um ähnlich wie in den letzten beiden Spielen 2009, gegen Ende das Match abzugeben. Bei den Gastgebern hofft man auf bessere Trainingsbedingungen als in der Vorwoche, wo krankheitsbedingt immer wieder Spielerinnen fehlten. Ein Sieg würde auch der Gesamtkonstellation gut tun, die 4 Punkte Vorsprung für einen Play- off- Platz am Ende der Serie sind trügerisch, da man mit Opladen und Hauptrivale Quakenbrück noch schwere Brocken vor sich hat.
So arbeiten die Burgaupark- Ladies optimistisch an einem Konzept, welches das Spiel hoffentlich mal wieder zu einem guten Ende führen kann.
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