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Neues Diagnosegerät im Jenaer Uniklinikum liefert genauere Bilder

[Universitätsklinikum]

Eine noch genauere Diagnose von Krebserkrankungen ermöglicht jetzt das neu am Universitätsklinikum Jena eingeführte digitale Gamma-Kamera-System. Die Diagnose-Kamera „Symbia S“ der Klinik für Nuklearmedizin des UKJ bietet viele Vorteile.

„Das neue System ist nicht nur schneller als das Vorgängermodell, es ist auch variabler einsetzbar“, beschreibt Dr. Martin Freesmeyer, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin. Damit können auch Patienten im Bett oder im Rollstuhl problemlos untersucht werden. „Da der Tisch besonders belastbar und die Öffnung besonders groß ist, kann das Diagnosegerät zudem auch bei sehr kräftigen Patienten genutzt werden“, so Freesmeyer weiter. Darüber hinaus ist eine Integration in das digitale Bildarchiv des Klinikums möglich.
Das moderne Gamma-Kamera-System kann künftig auch auf die Hybridbildgebung SPECT-CT (Single Photon Emission Computertomografie) erweitert werden, „Diese Vereinigung einer Gammakamera und eines Computertomografen in einem Gerät ermöglicht die gleichzeitige Durchführung beider Untersuchungsmethoden in einem Arbeitsgang sowie die exakte räumliche Verknüpfung der nuklearmedizinisch gemessenen Stoffwechselinformation und der im Computertomografen erfassten Gestalt menschlicher Gewebe. Sie ist unserer aktuellen Vorgehensweise des nachträglichen Vergleichs von nuklearmedizinischen mit CT-Aufnahmen deutlich überlegen“, erläutert Dr. Freesmeyer. „Man sieht die genaue Lokalisation der krankhaften Stoffwechselveränderungen, was enorm wichtig ist, um die richtige Therapieentscheidung für den Patienten zu treffen. Außerdem können in vielen Fällen zeitraubende Zusatzuntersuchungen vermieden werden“, so der Nuklearmediziner.


Kommentieren (0 vorhanden) | Lesezeichen | 3. Februar 2009, 11:47




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