[TuS Jena]
Am Ende war es eine 52:58-Niederlage. 7 Zähler fehlten den Jungs vom TuS Jena im Mai 2008, als man sich immerhin als Südostdeutscher Meister für das U18-Pokalfinalturnier in Berlin qualifiziert hatte und im Halbfinale auf die SFG Bernkastel-Kues traf. 7 Zähler, die man gebraucht hätte, um den Sprung in das Finalspiel zu schaffen, was dann die Mannschaft aus Bernkastel-Kues souverän gegen den Gastgeber SSC Südwest Berlin gewann. Was dies mit der NBBL-Partie des kommenden Wochenendes zu tun hat?
Nun, die Spieler der U18 des TuS Jena vom Mai 2008 sind mittlerweile in den ältesten Jahrgang der Funkwerk Junior Baskets Jena aufgerückt, und die Akteure von Bernkastel-Kues spielen fast alle im NBBL-Team von TBB Junior Team Trier. So ist die Partie, die diesmal schon am Samstag (29.11.2008, Spielbeginn 16:00 Uhr GutsMuths-Sportgymnasium) ausgetragen wird, auch eine verspätete Revanchechance für das Spiel im Mai in Berlin. Die Vorzeichen sind mittlerweile allerdings unterschiedlich. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz stehen mit 8:2 Zählern auf Platz 2 der Tabelle, während die Junior Baskets aus Jena bei 4:8 Punkten hängen und um den Anschluss an die Playoff-Plätze (3 und 4) kämpfen. Dies werden die Jungs um ihren Kapitän Gregor Blossey und den im bisherigen Saisonverlauf besten Korbjäger Robert Zimmermann auch am Samstag mit großem Einsatz tun, um sich die Chance auf einen Sieg zu erarbeiten. Nicht zu übersehen sind dabei allerdings die Hindernisse auf dem Weg zum Jenaer Erfolg: Maik Zirbes (Nationalcenter/ 2.08 m und 120 kg), Kilian Dietz (2.02 m und 106 kg) sowie Christian M’Baidanoum (2.02 m und 115 kg) – eine für Nachwuchsverhältnisse einzigartige Centerriege, die es für die Funkwerker zu neutralisieren gilt, ohne die starken Außenspieler Aaron Henrichs und Maxim Schneider aus den Augen zu verlieren.
Schwerstarbeit also für die Funkwerk Junior Baskets Jena, die mit der Hilfe des Heimvorteils im Rücken in die Erfolgsspur zurückfinden wollen. Im Sinne der Rückkehr in den Kampf um die Playoff-Teilnahme wäre das dann wohl auch der wichtigere Schritt – die Revanche für das Spiel im Mai in Berlin allerdings eine kleine angenehme Zugabe…
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