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Ursula Hoppe beging 60. Geburtstag

[Stadt Jena]

Jena. Volles Haus gestern in der Überbetrieblichen Ausbildungsgesellschaft in der Ilmstraße. Viele Gäste waren gekommen, um Ursula Hoppe, der Geschäftsführerin der ÜAG, zu ihrem 60. Geburtstag zu gratulieren. Bürgermeister Frank Schenker, Finanzdezernent Frank Jauch, die Geschäftsführer zahlreicher Jenaer Unternehmen zählten zu den Gratulanten.
Ursula Hoppe ist Jenenserin, wie sie nicht ohne Stolz sagt. Als gelernte Zerspanungsfacharbeiterin arbeitete sie bei Zeiss, bevor sie in Leipzig Pädagogik studierte. Nach dem Diplom war sie als Instrukteur für Bildung auf vielen Gebieten der Aus- und Weiterbildung im damaligen M-Betrieb von Zeiss beschäfitigt, wo es vornehmlich um Mikroskope und Messgeräte ging. Nach der politischen Wende wechselte sie nicht wie ihre Kollegen in eine Weiterbildungs-GmbH. Es zog sie in die alten Bundesländern, um sich mit deren Bildungssystemen vertraut zu machen. Stationen dieser Reise waren Bonn, Stuttgart und München.
Als Ursula Hoppe 1991 zurückkehrte nach Jena, stand die Stadt gerade vor der Aufgabe, die Arbeitslosigkeit bei sozialen Härtefällen abzufedern. „Damals gründete sich die Überbetriebliche Ausbildungsgemeinschaft, wie sie zunächst hieß, mit 26 Mitgliedern. Kirchen, Firmen, Gewerkschaften, alle, die Verantwortung trugen, waren mit im Boot“, erzählt Ursula Hoppe. Sie wurde Geschäftsführerin des jungen Unternehmens und studierte nebenher noch Volkswirtschaft an der Fernuniversität Hamburg.
Inzwischen ist die ÜAG ein gestandenes Unternehmen in Jena. In den nächsten Tagen wird der insgesamt 20000. Teilnehmer an einer Ausbildungsmaßnahme erwartet.
An Ruhestand will Ursula Hoppe noch nicht denken. „Ich habe kein Problem mit meinem Alter, und immerhin liegt noch ein Viertel Lebenszeit vor mir.“ Und neugierig werde sie auf jeden Fall bleiben.


Kommentieren (0 vorhanden) | Lesezeichen | 23. März 2009, 13:11




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