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FF USV Jena unterliegt dem Favoriten VfL Wolfsburg 1:4

[USV Jena]

Jena. Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg unterlag der FF USV Jena am Sonntag mit 1:4. Der Favorit setzte sich letztlich in einem ausgeglichenen Spiel klar durch. Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg, Jena hatte teilweise mehr vom Spiel, der VfL war jedoch cleverer im Ausnutzen der Chancen.

Wolfsburgs Trainer Kellermann verteilte Komplimente an Jena, sprach von einem verdienten,aber auch glücklichen VfL-Sieg. Die Kaltschnäuzigkeit seiner Offensivabteilung machte an diesem Tag den Unterschied aus. Mit dem Auftreten ihres Teams war auch Heidi Vater nicht unzufrieden. Allerdings wurden die Angriffe zu oft nicht konsequent ausgespielt und individuelle Fehler in der Jenaer Drangphase nach der Pause brachten den USV um ein besseres Ergebnis.

Bei strömendem Regen bot Jena dem VfL von Beginn an Paroli. Die erste Offensivaktion ging auf das Konto von Anonma, die aber verzog (3.), auf der Gegenseite landete Höflers Kopfball in den Armen von Burmeister (5.). Wenig später zeigte dann Shelley Thompson ihre Torjägerqualitäten, nach dem Lattenschuss der Finnin Nokso-Koivisto war sie zur Stelle und erzielte das 0:1(12.).

Die Abwehr stand gut gegen die gefährliche Offensivabteilung des VfL, ließ wenig Torchancen zu. Nationalstürmerin Martina Müller verzog aus 10 Metern (30.), Krämer klärte gegen die Finnin Kokso-Koivisto (34.) und Thompson zielte knapp vorbei (44.). Jena ließ seinerseits Chancen durch Susann Utes (28.), Adjoa Bayor (32., 43.) und Genoveva Anonma (33.) ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel drängte Jena auf den Ausgleich, konnte die optische Überlegenheit aber nicht nutzen. In dieser Phase nutzten die Gäste zwei individuelle Fehler der Jenaer Abwehr im Vorwärtsgang durch die Ex-Jenaerin Anna Blässe (57.) und Navina Omilade (58.), die jeweils abstaubten. Jenas Keeperin Burmeister hatte beide Male vorher noch glänzend gegen Shelley Thompson pariert. Damit war das Spiel gegen die effektiv spielenden Gäste praktisch entschieden. Jena kämpfte aber unverdrossen weiter, durch Anonmas 1:3 keimte noch einmal Hoffnung auf (67.). Omilade markierte per Foulelfmeter den Endstand (80.).

Jena: Jena: Burmeister; Krämer (ab 60. Groll), J. Arnold, Martins de Pereira, Höfer, Hartmann, Scheitler (ab 60.Treml), Bayor, S. Arnold (ab 83. Seiler), Utes, Anonma

Wolfsburg: Richter; Ende, Bässe (ab 82. Bunte), Höfler, Nokso-Koivisto (ab 62. Brendel), Smith, Thompson (ab 85. Chandraratne), Wilkens, Bock, Omilade, Müller.

Torfolge:

0:1 Thompson (12.),

0:2 Blässe (57.),

0:3 Omilade (58.),

1:3 Anonma (67.),

1:4 Omilade (80./Foulelfmeter),

Schiedsrichter: A.Söder (Schwarzenbruck),

Zuschauer: 300.


Kommentieren (0 vorhanden) | Lesezeichen | 16. März 2009, 13:55




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