[TuS Jena]
Der undankbare 5.Platz und das damit verbundene haarscharfe Vorbeischrammen der Funkwerk Junior Baskets Jena an den NBBL-Playoffs mussten zunächst erst einmal verdaut werden. Etwas Zeit blieb dafür aufgrund der NBBL-freien Wochenenden, aber nun steht die wichtige Aufgabe für die Jenaer Youngster an, den Startplatz für die kommende Saison zu sichern. Und dies soll nach dem Wunsch aller Beteiligten nicht so lange dauern wie 2008, als man nach einer zwar sehr ordentlichen, aber leider mit 1:2 verlorenen Serie gegen die Köln 99ers erst in wirklich letzter Sekunde mit einem Sieg nach Verlängerung die Runde gegen Quakenbrück mit 2:1 gewann und der Lotterie Relegationsturnier entging.
In diesem Jahr jedoch stehen die Vorzeichen anders. Von der Bilanz her nach Siegen und Niederlagen hatten die Funkwerk Junior Baskets Jena ihre bisher erfolgreichste Spielzeit in der NBBL. 7 Siege konnte man erringen, und das in der vielleicht stärksten Division der NBBL. Das zeigen auch die momentan laufenden Vergleiche (Playoffs und Playdowns), in denen die Mitte-Teams (10 Siege) deutlich erfolgreicher abschneiden als die Süd-Teams (nur 5). Zudem ist die Ausgangslage der Funkwerker anders als vor Jahresfrist, denn nun haben die Jenaer aufgrund des 5.Platzes den Heimrechtsvorteil.
Und das der bei der Heimstärke der Jenaer Jungs durchaus Gewicht hat, musste auch die BSG Junior Team Kurpfalz am vergangenen Samstag einsehen. Zwar boten die Gäste beherzt Paroli, doch am Ende mussten sie sich dem Team um Kapitän Gregor Blossey doch beugen. Die Jenaer, die auf Paul Münsinger (zurück nach Berlin) und Robert Zimmermann (Nasenbruch) verzichten müssen, hatten zwar einige Mühe mit den Kurpfälzern, aber es sollte am Ende doch zu einem Sieg reichen. Ausschlag gebend hierfür war ein 12:2-Lauf im 3.Viertel (Halbzeit 34:28), mit dem man sich auf 45:32 absetzen konnte. Zudem verfügte man über die komplette Spielzeit über eine deutliche Dominanz in Korbnähe und nutzte dies nicht nur zu einem Mehr an Punkten auf den großen Positionen (Alexander Staupendahl kam auf 17 Zähler und war damit bester Werfer der Junior Baskets), sondern auch zu einer deutlichen Reboundüberlegenheit (Gesamt 46 zu 27, Danny Kurban 15 und Alexander Staupendahl 12). Das Ergebnis hätte allerdings auch deutlicher ausfallen können oder müssen, denn unabhängig von den engagierten Juniors vom Team Kurpfalz unterliefen den Funkwerk Juniors einfach zu viele Fehler im Angriff. Das zeigt die Zahl von 23 Turnovern deutlich. Daran gilt es in jedem Fall zu arbeiten, wenn man im umgehend am kommenden Mittwoch in Heidelberg (19:30 Uhr) anstehenden Spiel 2 den Sack zu machen und das Ticket für die NBBL 2009-10 buchen will. Am Samstag spielten: Alexander Staupendahl 17 Punkte (12 Rebounds), Felix Tölle 10 (2 Dreier), Christian von Fintel 9, Gregor Blossey 8, Georg Glück 7, Danny Kurban 5 (15 Rebounds), Benjamin Dahnke 4, Jacob Reichel 4, Diego Weber und Johannes Voigtmann.
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