[Jenaer Radverein]
Mit einer geplanten Teilnehmerzahl von 6 Sportlern, davon 2x U11 und 4x U13, fuhren die Sportler in das sächsische Hainichen, wo es zum 2.
Lauf des “REDVIL”-Cups kam. Der erste Lauf wurde als Kriterium gestartet, der 2. Lauf wies ein Straßenrennen auf und der 3. Lauf dieser Cup-Serie wird als Einzelzeitfahren ausgeführt.
Der zweite Lauf mit Jenaer Beteiligung war gleichzeitig sächsische Landesmeisterschaft, so dass mit einem anspruchsvollen Starterfeld gerechnet werden konnte.
Bezüglich der Streckenlänge erwarteten vor allem die U11 Fahrer großer Herausforderungen, da bisher kein Distanz von 16 km in einem Rennen gefahren wurde. Die Strecke in Hainichen ist eine Radrennstrecke im Rossauer Wald, eine Rundelänge von 5,6 km ermöglichte also große Anfeuerung
durch die mitgereisten Eltern und verantwortlichen Trainer.
Krankheitsbedingt fehlte im U11-Rennen Johannes Banzer, so dass sein Vereinskamerad Felix Böhning alleine gegen 27 Konkurrenten startete. Die Teilnahme an Straßenrennen ermöglichen es Felix stets seine Stärken auszuspielen, da er hier ein gleichmäßig hohes Tempo fahren kann. Somit schaffte er es im Starterfeld, welches größtenteils mit Sportlern aus Sachsen gebildet wurde, am Ende auf einen guten 13. Rang von 24 Fahrern, Gewinner wurde Frank Röschel vom RK 09 Endspurt Cottbus. Die Siegerzeit von 30:38 Minuten zeigt, dass bei 16,2 km eine Durchschnittsgeschwindigkeit von
knappen 32 km/h schon enorme Anstrengungen der jungen Fahrer abverlangt wurde.
Über die gleiche Distanz fuhr Franziska Banzer in der Altersklasse U13w. Am Ende hieß es für die zweimalige Landesmeisterin im Jahr 2007 sich knapp der Siegerin Patricia Hillig aus Burgstädt geschlagen zu geben, wobei der 2. Platz ein Beweis für ihre Leistungsstärke in Straßenrennen ist. Auch in diesem Rennen wurde ein Stundenmittel von 32 km absolviert.
Die Fahrer der U13 männlich, allen voran Tim Stahlberg und Till Radke, mussten 4 Runden bei einer Gesamtdistanz von 21,6 km absolvieren. Kurz vor dem Start erwischte Tim Stahlberg einen Materialdefekt, das Schaltauge an seinem Rad brach komplett ab. Da dafür aber in der kurzen Zeit kein
adäquater Ersatz beschafft werde konnte, stieg er auf das Rad seiner Vereinskameradin Franziska Banzer um, da beide die gleichen Körpergrößen und technischen Ausrüstungen am Rad haben. Durch diesen Umstand bedingt gelang es Tim und Till nicht mehr, im Feld eine vordere Position einzunehmen, und beide kamen auf Rang 18 (Till Radke) und 19 (Tim Stahlberg) bei 20 Fahrern am Ende in die Ergebnisliste. Ihr Vereinskamerad Benedikt Liedhegener fehlte auch hier wegen Krankheit. In diesem Rennen wurde durch den Sieger Udo Scheinpflug vom RSV AC Leipzig ein Stundenmittel von knapp 35 km/h vorgelegt.
Trotz alledem waren Betreuer und Eltern über die stressfreie und lockere Atmosphäre beim Veranstalter RSV Hainichen sehr positiv angetan. Das Kennenlernen der sächsischen Radsportler und Wettkampfbedingungen war ein weiterer Schritt für die Ausweitung der Rennsportinhalte im Jenaer
Radverein. Sollte es der Terminkalender für 2009 zulassen, stehen weitere Starts in Sachsen oder den angrenzenden Bundesländern auf der Terminplanung der Trainer.
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