[Polizeidirektion Jena]
Gegen 11:15 Uhr geriet der Sattelanhänger eines ukrainischen Lkw auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden, zwischen den Anschlussstellen Vieselbach und Nohra, in Brand.
Der ebenfalls aus der Ukraine stammende 40-jährige Fahrer hatte sich selbstständig aus dem Lkw bergen können, er blieb unverletzt. Geistesgegenwärtig koppelte er den Anhänger ab. Die im Anhänger geladenen Haar-Spraydosen explodierten auf Grund der Wärmeentwicklung. Die gesamte Ladung (20 Tonnen) mit Kosmetikartikeln als auch der Anhänger wurden durch den Brand zerstört. Die Berufsfeuerwehr Erfurt bekämpfte den Brand eine Stunde lang. Der Autobahnabschnitt musste in beide Richtungsfahrbahnen gesperrt werden. Die Fahrrichtung Frankfurt konnte gegen 12:30 Uhr wieder freigegeben werden. Die Fahrtrichtung Dresden wurde um 13:55 Uhr einseitig für den Verkehr freigegeben. Die Aufräumarbeiten dauern an.
Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die VPI Jena aufgenommen. Nach jetzigem Erkenntnisstand kam es zu einer langsamen Brandausdehnung vom Fahrwerk ausgehend.
Andere Verkehrsteilnehmer kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf ca. 105 000 Euro geschätzt.
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