[SV Schott]
Mit einer internationalen Jugendbegegnung zwischen jungen Tischtennisspielerinnen und –spielern aus Aubervilliers und Jena betrat die Tischtennisabteilung im SV Schott Jena e.V. Mitte Juli internationales Neuland. Bislang hatten die beliebten Trainingscamps in den Ferien stets nur mit einheimischer Beteiligung stattgefunden. Dank der guten Kontakte zwischen den Partnerstädten Jena und Aubervilliers, insbesondere zu Ralf Hofmann, dem bei der Stadtregierung der französischen Großstadt am Rande der Metropole Paris tätigen gebürtigen Deutschen, gelang es im Sommer 2008 eine Delegation der Tischtennisabteilung des Club Municipal d’Aubervilliers bestehend aus fünf Nachwuchsspielern und Betreuer Saddek Benyahia an die Saale zu locken und an einem gemeinsamen Trainingscamp mit zehn Schott-Nachwuchsspielern unter der Anleitung der Trainer Michael Carl und René Wolf zu beteiligen.
Natürlich stand der bei allen beliebte Tischtennissport mit fünf gemeinsamen Trainingseinheiten und einem großen Abschlussturnier in der Sporthalle der Kastanienschule im Zentrum der Jugendbegegnung, doch darüber hinaus absolvierten alle Beteiligten auch ein attraktives Rahmenprogramm. Die jungen einheimischen Sportlern brachten den Gästen aus Aubervilliers nicht nur ihre Heimatstadt bei einem Stadtrundgang mit Besuch des JenTower näher, sondern es wurde auch gemeinsam in der Kletterhalle „The Rock“ geklettert, die Kegelanlage der Kegelabteilung des SV Schott Jena besucht, der Jenzig bestiegen, im GalaxSea abgetaucht und auch ein Besuch in der beeindruckenden Imaginata durfte nicht fehlen.
Im die Begegnung abrundenden Abschlussturnier hatten zwar mit Alexander Weitnauer, Walery Samrin und Andreas Jäckel drei Jenaer Teilnehmer die Nase vorne, nichtsdestotrotz zeigten sich Gäste aus der Jenaer Partnerstadt beeindruckt von der Stadt Jena, der Gastfreundschaft der Schott-Tischtennisspieler und dem grünen Thüringen und luden spontan zum Gegenbesuch einer Jenaer Delegation in 2009 zum Beginn der Sommerferien nach Aubervilliers ein. Einer zukünftigen Intensivierung der sportlich-partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Tischtennisabteilungen der beiden großen Sportvereine der Partnerstädte steht also nichts mehr entgegen.
Der besondere Dank der Organisatoren gilt dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Jugendamt der Stadt Jena und dem Stadtsportbund Jena, ohne deren Unterstützung die Jugendbegegnung nicht durchzuführen gewesen wäre sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Kastanienschule für ihr gezeigtes Verständnis.
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